Evang. Kirchengemeinde
Markus-Haigst
Römerstraße 41
70180 Stuttgart
Tel. 0711 / 60 62 59

Im März

Flame. Ein Film von Ingrid Sinclair

Im Nachklang an den Weltgebetstag, den wir am Freitag, 6. März in der Markuskirche feiern, wenden wir uns in einem Film nochmals dem Gastgeberland Simbabwe zu:

1995, der Bürgerkrieg in Simbabwe liegt 15 Jahre zurück, treffen sich zwei alte Freundinnen, die beide für die Unabhängigkeit ihres Landes gekämpft haben. In ihrer beider Schicksale spiegeln sich die Erwartungen wie auch die Enttäuschungen nach der Etablierung der Regierung unter Robert Mugabe. Doch Resignation liegt ihnen fern. Die Wiederbegegnung bestärkt die beiden darin, den Kampf für ihre persönliche Freiheit weiterzuführen. Wieder werden wir an das Weltgebetstagsmotto erinnert: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“ (Joh 5, 2-9a).

Herzliche Einladung am Montag, 16. März, Saal unter der Orgel, um 19.30 Uhr.

Im April

Ida Kerkovius: Führung in der Staatsgalerie

„Meine Welt ist die Farbe, in ihr kann sich meine Phantasie ganz entfalten“ war das Leitmotiv von Ida Kerkovius (1879-1970), der die Staatsgalerie anlässlich ihres 50. Todestages eine Sonderausstellung widmet. Sie war Schülerin von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie und studierte auch am Bauhaus in Weimar, wo sie besonders durch Wassily Kandinsky und Paul Klee inspiriert wurde. Trotz dieser verschiedenen Einflüsse gelang es ihr, eine eigenständige farbenprächtige Bildsprache zu entwickeln.

Am Donnerstag, 16. April treffen wir uns um 17.45 Uhr im Foyer der Staatsgalerie. Der Eintritt kostet 7 €, ab einer Gruppengröße von 10 Personen reduziert er sich auf 5 €. Es gelten diverse Museumspässe. Für die Führung mit ggf. Kopfhöreranlage werden 7 € erhoben. Um Planungssicherheit zu haben, braucht es eine schriftliche oder telefonische Anmeldung - mit Angabe, ob ein Museumspass vorhanden ist - bis einschließlich Mittwoch, 15. April. Die Kosten können am Tag der Führung entrichtet werden.

Im Mai

Nelly Sachs (1891-1970)

Nelly Sachs zählt zu den bedeutendsten deutschen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. 1966 erhielt sie den Literaturnobelpreis „für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Stärke interpretieren“. Ihre Lyrik ist geheimnisvoll und nicht leicht zugänglich, aber voller poetischer Sensibilität und kann in die Nähe von Paul Celan gerückt werden, mit dem sie eine tiefe Freundschaft und Seelenverwandtschaft verband. Anlässlich ihres 50. Todestages wird Pfr.in Daniela Dunkel in einem Bildvortrag der Biographie und dem dichterischen Werk dieser einerseits hochgerühmten und berühmten und andererseits doch auch wenig bekannten Autorin nachspüren. Herzliche Einladung am Montag, 18. Mai um 19.30 Uhr in den Saal unter der Orgel.