Evang. Kirchengemeinde
Markus-Haigst
Römerstraße 41
70180 Stuttgart
Tel. 0711 / 60 62 59

Februar - April 2026

CLUB AKTIV. THEMENABEND FÜR FRAUEN

Anita Berber „Orchideen“

Donnerstag, 19. Februar, 16.30 Uhr

Führung im Kunstmuseum

Die Präsentation „Orchideen“ in den Sammlungsräumen des Stuttgarter Kunstmuseums ist der Tänzerin Anita Berber gewidmet. Sie gilt als ideales Symbol für die verruchten 1920er-Jahre in Berlin. 1925 wurde sie von Otto Dix mit dem für ihn typischen „bösen Blick“ in einem enganliegenden roten Kleid in lasziver Haltung und mit einem von Kokain und Alkoholmissbrauch gezeichnetem Gesicht porträtiert. Zeichnungen, Fotografien, Archivmaterial und Bewegtbilder ermöglichen uns heute einen differenzierten Eindruck über diese Künstlerin, deren Einfluss als Choreographin auf den modernen Tanz die heutige Performancekunst vorwegnahm. In einer Führung erfahren wir mehr über ihre künstlerischen Schwerpunkte, privaten Beziehungsgeflechte und ihre Karriere.

Treffpunkt: 16.15 Uhr Foyer Kunstmuseum, Kleiner Schlossplatz 13
Begrenzte Teilnehmerinnenzahl
Eintritt mit Führung: 10 €
Anmeldung im Gemeindebüro

 

Weltgebetstagsland Nigeria „durch die Augen eines Romans“

Montag, 2. März, 19.30 Uhr

Saal unter der Empore

Die 1988 in Lagos geborene Ayòbàmi Adébáyó zählt zu den wichtigsten jungen Stimmen aus Afrika. In ihrem 2023 erschienenem Roman „Das Glück hat seine Zeit“ geht es um eng miteinander verwobene Schicksale zweier Familien, die aus vollkommen verschiedenen sozialen Schichten stammen. Der Autorin gelingt es, Einblicke in die nigerianische Gesellschaft zu vermitteln und uns das Geflecht von Machtmissbrauch und allgegenwärtiger Gewalt sowie mangelnder Geschlechtergerechtigkeit vor Augen zu stellen.
Pfarrerin Daniela Dunkel und Lisa Oellers M.A. führen durch diesen eindrucksvollen Roman, der durch einen Platz auf der Longlist des Booker Prize 2023 ausgezeichnet worden ist.

 

„Frei Schwimmen gemeinsam?!“

Donnerstag, 9. April, 15.30 Uhr

Führung im Haus der Geschichte

Es gilt als demokratische Errungenschaft, dass alle Menschen gleichberechtigt in Frei- und Hallenbäder dürfen. Schließlich badeten einst Arme und Reiche getrennt, Frauen und Männer ohnehin. Inzwischen werden Freiheit und Freizügigkeit wieder heiß diskutiert. Benötigen Frauen, queere oder behinderte Menschen einen „geschützten Raum“? Nützt oder schadet Oben-ohne-Baden dem Feminismus?
Ist die Akzeptanz von maximalem Verhüllen rückständig oder fortschrittlich?
Diese Fragen reflektieren wir bei einem gemeinsamen Besuch der Sonderausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württembergs,
die das Schwimmbad als Spiegel der Gesellschaft in den Blick nimmt und Schätze aus der Geschichte und Kultur unserer Volksbäder präsentiert.

Treffpunkt: 15.15 Uhr, Foyer Haus der Geschichte, Konrad-Adenauer-Str. 16
Begrenzte Teilnehmerinnenzahl
Eintritt mit Führung: 10 €
Anmeldung im Gemeindebüro